Eine Supernova ist eine extrem energiereiche Explosion eines Sterns am Ende seiner Lebenszeit. Dabei steigt die Leuchtkraft für kurze Zeit millionen- bis milliardenfach an – der Stern wird so hell wie eine ganze Galaxie. Supernovae entstehen entweder durch den Kollaps des Kerns massereicher Sterne (über acht Sonnenmassen) oder durch thermonukleare Explosionen Weißer Zwerge in Doppelsternsystemen. Diese Explosionen werden ausgelöst, wenn ein kompakter, alter Stern – ein sogenannter Weißer Zwerg – viel Material von seinem Partnerstern absaugt.
Bei einer Supernova werden enorme Mengen Materie mit bis zu 40.000 km/s ins All geschleudert. Dabei entstehen viele schwere Elemente wie Eisen, die für die Entstehung von Planeten und Leben essenziell sind. Zudem setzen Supernovae Schockwellen frei, die Gas- und Staubwolken komprimieren und so die Geburt neuer Sterne anstoßen. Sehr bekannte Supernovae sind SN 1987A in der Großen Magellanschen Wolke und SN 1604, auch Keplers Supernova genannt.